Dieser Deckel ist aus dem vollen Aluminium gedreht und gefräst.
Warum machen wir so etwas? Es ist doch viel günstiger, ein Gussteil oder einen Blechdeckel zu verwenden, wie alle anderen Hersteller es auch tun. Die Erklärung ist ganz einfach: Wie oft hat man schon auf der Rennstrecke, aber auch im Strassenverkehr gestürzte Ducati`s gesehen, bei denen der Kupplungsdeckel gebrochen war und somit auch die Kupplung zerstört wurde. Ein teurer Spass, erst recht, wenn es sich um eine Antihoppingkupplung handelt. Sogar defekte Getriebewellen hat es schon gekostet ( ein kapitaler Schaden ).
Komplett mit Schrauben aus VA !
Mit diesem Deckel kann man recht sicher sein, dass einem solche Probleme erspart bleiben. Die Bruchdehnung ist um ein Vielfaches höher als bei einem Gussdeckel und das macht ihn so sehr stabil. Der Wert dieses Anbauteiles ist an den Dreh-und Frässpuren für jeden eindeutig zu erkennen. Dieser Deckel hat nichts mehr mir herkömmlichen, offenen Deckeln gemeinsam.
Hier ein paar Kerndaten über die Herstellung: Aus einem Aluminiumblock Gewicht 4,4 Kg, wurde ein Kupplungsdeckel Gewicht 180 Gramm hergestellt, das entspricht einer Zerspanleistung von 96 % . Die Herstellkosten betragen das 3 bis 5 Fache eines offenen Deckels aus Alu-Guss oder Alu-Blech.
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